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Schlagwort-Archiv: wordpress

Entwürfe machen Draft

10
Sep
2009
0

Ich weiß, einen blöderen Titel findet man selten. Jedenfalls habe ich mir vorgenommen wieder häufiger zu bloggen. Da ich aber leider meine Aufzeichnungen, oder genauer, das druckfrische PHP Magazin, das ich hier ankündigen wollte, draußen habe im Wagen liegen lassen, wird das nichts. Doch halt! “Robert, du hast doch immer ein paar gute Ideen im Entwürfe-Ordner auf Lager!” – hab ich mir so gesagt. Wenn ich nämlich nachts übermüdet vor dem Rechner sitze (aber wer kann es schon zulassen, mitten in der kreativen Phase von etwas Müdigkeit unterbrochen zu werden?), tippe ich meine Ideen halt schnell nur als Entwurf ins WordPress. Ideal, um es später zu recyclen. Pardon, wohl reflektiert aufzuarbeiten. Zum Beispiel habe ich da eine recht umfangreiche Tirade darüber, dass die Leute scheinbar zu selten vernünftige Quellennachweise in ihre Blogartikel aufnehmen. Spannend. Konfus. Mit echten Emotionen. Verständlich, dass ich das so nicht veröffentlichen kann. Trotzdem möchte ich die Bitte hinter meinem Entwurf nicht unerwähnt lassen: Bitte, gebt immer eine gute Quelle mit an, wenn ihr über Dinge schreibt, die ihr nicht selbst verzapft habt. Und ich will versuchen, künftig das PHP Magazin nicht mehr im Auto liegen zu lassen.

Was wohl noch so alles an brisanten Informationen in den Entwurfs-/Draft-Ordnern dieser Welt schlummert?

Die alte Leier

6
Sep
2009
1

Und schon wieder das Theme umgestellt. Hab mich am alten sattgesehen, außerdem war es natürlich unpraktischer als gedacht. Irgendwie habe ich immer eine genaue Vorstellung, wie das Blog aussehen könnte, gleichzeitig kann ich es meist nicht umsetzen. Mir fehlt irgendwie die Muße, die richtige Farbe zur richtigen Schrift zum richtigen Konzept etc. zu finden. Verdammt, ich bin wohl doch kein Designer.

Gut, dass es das Internet gibt: Fertiges Theme aussuchen, das der Sache am nächsten kommt, ein paar (oder besser: ein paar mehr) Anpassungen hier und da und schon kann es weitergehen. Ärgerlich, wenn man sich so wie hier ein Uralt-Theme herauspickt und man erst noch ein paar WordPress- und JavaScript-Anpassungen vornehmen muss. Ich hab es ja nicht anders gewollt;-)

Wo kommen all die 404er her?

12
Apr
2009
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Ab und zu werfe ich schon mal einen genaueren Blick in meine Webstatistiken. Natürlich weil ich es toll finde, dabei zusehen zu können, die meine PageImpressions Monat für Monat in die Höhe schnellen. Gleichzeitig hat ein Blick in die Statistik aber nicht nur den Sinn, dem Ego zu schmeicheln, sondern soll natürlich auch den Sinn dafür schärfen, worauf es die bösen Terroristen auf meiner Seite so abgesehen haben. Terroristen, Zombies, DER WEIßE HAI – im Web bist du nie sicher!

Zur Sache

Heute habe ich mich gefragt, woher wohl die über 25 Prozent 404-Error-Meldungen herkommen. Ist mein WordPress etwa so schlecht konfiguriert? Ein genauer Blick in die Statistik verrät, dass irgendwer versucht, an diverse Seiten ein /plugins/mygallery/myfunctions/mygallerybrowser.php an die Seitenadresse zu hängen. Kurzes Googlen fördert die finstere Erklärung zu Tage: Das mygallery-Plugin leidet in einer früheren Version unter einer Remote-File-Inclusion-Schwachstelle (hier mehr Infos dazu). Kurz: Hacker versuchen Schadcode auszuführen. Wer regelmäßig seine Plugins updatet, sollte von dem Problem jedoch nicht mehr betroffen sein, die Plugin-Entwickler haben die Schwachstelle inzwischen beseitigt. weiterlesen …

Ein erster Blick auf WordPress for iPhone 1.2 Beta

20
Feb
2009
4

Update vom 20. März 2009: Die Version 1.2 ist mittlerweile zu haben, und wegen eines kleineren Bugs (beim Hinzufügen von Fotos im Landscape-Modus) soll auch bereits ein Update auf die Version 1.2.1 unterwegs sein.

Eben eine E-Mail bekommen, das ich in die geschlossene Betaphase der kommenden Version 1.2 der WordPress-App for iPhone (und iPod touch) aufgenommen wurde. Yeehaa:-) Also schnell die App installiert und auf ans Testen.

Eines vorweg: Bloggen über das iPhone wird auch mit der neuen Version der App nur eine Notlösung bleiben können – gerade im Umgang mit Photos fehlen einfach Features wie Copy&Paste des HTML-Codes, Einfügen als Thumbnail oder auch Support für Lighbox-Tags u.ä. Großes Manko auch (zumindest aus meiner Sicht): Bilder können erst dann im Beitrag bearbeitet werden, nachdem der gesamte Artikel auf den Server übertragen wurde. In den Local Drafts werden Bilder nämlich automatisch von der App an das Ende des Postings geklatscht. Das ist doof, zeitraubend und umständlich. Vielleicht kommt das ja eines Tages mit einer anderen Version, die besser auf die Arbeit mit mobilen Mini-Geräten ausgelegt ist.

Was sich auf den ersten Blick sagen lässt

Das Einrichten der App klappt soweit gewohnt einfach – Zugansdaten eintragen und fertig. Anschließend braucht man nur das gewünschte Blog auswählen und bekommt übersichtlich Post, Pages und Comments serviert. Wie gewohnt noch alles in englischer Sprache. Kommentare können als Spam markiert, gelöscht oder einfach offline genommen werden. Avatare werden (noch) nicht angezeigt, aber immerhin die jeweils hinterlegte E-Mailadresse. Nicht glamurös, aber in jedem Fall ausreichend. Unter Pages können – man ahnt es bereits – neue Seiten angelegt und alte editiert werden. Das wichtigste ist aber der Punkt Posts. Hier geht es ans Bloggen.

Bevor es losgeht, werden hier die Zugangsdaten hinterlegtDer Blog ist angelegt. Dann kann es ja losgehen ...

Übersichtlich: Beiträge, Seiten und Kommentare

Auch neu: Kommentare können bequem bearbeitet werden

Übersichtlich: Die Eingabemaske. Scrollen klappt bei langen Beiträgen noch nicht zuverlässig.

Zum positionieren von Fotos wünscht man sich mind. Copy&Paste

Der Wechsel ins Querformat wird zuverlässig erkannt

Tippen im Querformat: Endlich auch mit Wurstfingern möglich

Ein Bug: Scrollbalken beim Querformat mitten im Bild

Ein Bug: Fotoansicht passt sich nicht ans Querformat an

Im Hochformat klappt die Bildauswahl besser

Bugs und Features

Das praktischste Feature ist sicher der neue Landscape Mode: Endlich kann auch im Querformat gebloggt werden, das bedeutet vor allem, dass auch die weitere Tastatur zur Verfügung steht – Wurstfinger und Patschehändchen dürfen sich freuen. Im Moment ist das ganze leider noch etwas verbuggt, aber dafür ist der Betatest ja schließlich da. Hier eine kurze Liste der Bugs, die mir spontan untergekommen sind (und die auch brav in den Bugtracker ergänzt werden, sobald mein neues Passwort eingerichtet ist *vergessen*):

  • Wenn ein längerer Artikel editiert werden soll, kann man nicht immer an das Ende des Textes scrollen. Und damit darf man seinen Beitrag noch einmal neu tippen.
  • Die Photoauswahl nutzt den Landscape Mode nicht richtig. Zwar dreht sich alles fleißig mit, das war es aber auch schon. Das Display wird im Querformat nicht ausgenutzt. Damit ist hier das klassische Hochformat deutlich übersichtlicher.

Und hier ein paar Dinge, die einfach nur stören:

  • Copy&Paste? Wo bleibt das Copy&Paste?
  • Wann lassen sich Spezialfelder editieren? Oder zumindest in der Konfiguration festlegen?
  • Warum muss man auf dem Minibildschirm noch immer im HTML-Modus arbeiten? Oder generell gefragt: Weshalb setzt man das bekannte WordPress-Konzept einfach für das iPhone um, anstatt ein ganz eigenes und eben speziell auf das iPhone abgestimmte Version zu basteln? Da hätte ich mir mehr Fantasie und Mut erwünscht. Stichpunkt: Drag&Drop für Fotos, Stil-Tags (kursiv, fett usw.) und automatisches Erkennen von Links.
  • Um Fotos effizient bearbeiten zu können, muss der Beitrag immer erst auf dem Server gespeichert werden. Unter den Local Drafts werden Fotos automatisch und grundsätzlich an das Ende eines Artikels geklatscht.

Fazit

Ein paar Bugs müssen ganz klar noch beseitigt werden (hier übrigens der aktuelle Stand im Bugtracker). Dann aber eignet sich die App – zumindest für reine Textbeiträge – dank des neuen Landscape Mode allemal für einen schnellen Beitrag von Unterwegs aus. Auch das neue Feature zum Bearbeiten von Kommentare (Frei-/Offlineschalte, als Spam markieren) ist für kommentarlastige Blogs interessant. Wer Fotos posten will, sollte sein Blog entsprechend vorbereiten, um sich unnötige Tipparbeit zu sparen. Lightbox oder Gallerien sollten sich automatisch auf die zu veröffentlichten Bilder anwenden. Grundsätzlich, wie oben schon erwähnt, frage ich mich aber noch immer, weshalb man ein für den Desktop entworfenes Bedienkonzept unbedingt versucht, auf so ein kleines Gerät zu übertragen? Klar, ich verstehe die Puristen, aber wenn schon Old-School, dann auch weiterhin an der Serverkonsole zu Hause. Das hier ist ein iPhone/iPod touch. Das Display ist begrentzt, es gibt nur einen Touchscreen und da muss man einfach etwas anders ansetzen.

Vorsätze für das neue Jahr

19
Dez
2008
0

Es kann ja nicht schaden, frühzeitig Vorsätze für das kommende Jahr zu treffen (wenn schon frühzeitiges Weihnachstgeschenkekaufen nicht klappt, dann wenigstens das;-). Was hat der gute Junge sich also vorgenommen? Von Urlaubsreisen, Motorradkaufen und ganz groß herauskommen einmal abgesehen, hier mein Plan:

CMS kennenlernen. Klar, langweilig wenn man PHP-Redakteur ist, aber wenn man sich nicht von der eigenen Webabteilung abhängig machen will, sollte man sich auch im redaktionellen Backend auskennen. WordPress kann schon fast alles, was ich für meine Arbeit brauche (und nicht bekomme), was kann also ein “richtiges” CMS in der Praxis? Zwei Varianten bekommt MAMP demnächst verfüttert: SilverStripe (aus Sympathie) und Drupal (mal von gehört;-).

Mir ist schon klar, dass damit automatisch viele andere Systeme vernachlässigt werden – aber es soll ja auch kein CMS-Test werden. Es spielt auch absolut keine Rolle, ob es “die richtige” Wahl ist, oder nicht. Was zählt ist nur, einen ersten tieferen Eindruck zu bekommen (über etwas lesen hat bekanntlich rein gar nichts mit über etwas Bescheid wissen zu tun).

Also dann… Download fertig, auf geht’s;-)

Nach oben?