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	<title>robsblog.de &#187; mysql</title>
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		<title>Oracle und die Folgen: Situation bei MySQL schlägt weiter Wellen</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 23:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[fsfe]]></category>
		<category><![CDATA[mysql]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Eigentlich sollte hier ein ganz anderer Beitrag kommen &#8230;&#8221; ist journalistisch gesehen ein ziemlich schwacher Einstieg in einen Artikel. Selbst wenn es die Wahrheit ist. Aber nachdem heute die linke Basis, sorry, ich meine die Free Software Foundation Europe (FSFE) &#8230; <a class="more-link" href="http://robsblog.de/2009/10/oracle-und-die-folgen-situation-bei-mysql-schlaegt-weiter-wellen/">Continue reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Eigentlich sollte hier ein ganz anderer Beitrag kommen &#8230;&#8221; ist journalistisch gesehen ein ziemlich schwacher Einstieg in einen Artikel. Selbst wenn es die Wahrheit ist. Aber nachdem heute die linke Basis, sorry, ich meine die Free Software Foundation Europe (FSFE) ihren Senf zum aktuellen Übernahmegezerre Oracle/Sun/MySQL zum besten gab, <a title="Quelle zum Zitat: fsfe.org" href="http://www.fsfe.org/news/2009/news-20091023-02.de.html" target="_blank">Zitat</a>:</p>
<blockquote><p>Die Free Software Foundation Europe schlägt vor, dass Oracle MySQL in die Hände einer unabhängigen gemeinnützigen Organisation geben soll. Die Freie-Software-Gemeinschaft könnte dann das volle Entwicklungspotential von MySQL ausschöpfen, und Oracle müsste nicht mehr befürchten, dass ein Konkurrent das Datenbankprojekt übernimmt.</p></blockquote>
<p>komme ich kaum umhin, das ganze kurz zu kommentieren.<span id="more-676"></span> Meine erste Reaktion: &#8220;Nanu?&#8221; Klar, man kann sich den originalen <a href="http://blogs.fsfe.org/gerloff/?p=274" target="_blank">Artikel von Karsten Gerloff</a> durchlesen, in der Hoffnung, dass da in der Kette der Berichterstattung einfach nur etwas zuviel gekürzt und vereinfacht wurde. Scheint aber nicht so. Neben viel Blablub über das Für und Wider von Softwarepatenten und dem FSFE-obligatorischen Sie-sollten-mal-besser-die-GPLv3-nehmen, steht es da tatsächlich so und wurde es offiziell von der FSFE auch so übernommen: Oracle solle MySQL in eine unabhängige und gemeinnützige Organisation auslagern.</p>
<p>Ok, das muss nicht heißen, dass Oracle MySQL verschenken solle und ganz bestimmt auch nicht, dass sich die FSFE als Patentante anbieten würde. Nein, viel schlimmer und mich besonders auf die Palme bringend: Was hat das mit der aktuellen Situation zu tun? Genau &#8211; gar nichts. Vielmehr nutzt die Foundation den Rummel um Oracle/MySQL, um sich und ihre Ziele medienwirksam ins Gespräch zu bringen. <a title="Meldung auf phpmagazin.de" href="http://it-republik.de/php/news/Gemeinnuetzige-Organisation-zur-Rettung-von-MySQL-052059.html" target="_blank">Hat geklappt</a>, bitte schön.</p>
<p>MySQL hilft das derweil nur wenig. Die Mitarbeiter werden im Unklaren gelassen und die eigentlichen Fragen bleiben unbeantwortet. Warum sieht sich Oracle nicht in der Lage, eine klare und deutliche Richtung vorzugeben? Klar, <em>&#8220;we are not going to spin it of.&#8221;</em> Aber warum wird kein umfassendes Konzept auf den Tisch gepackt (das dann auch die Entscheidung der Europäischen Union beeinflussen könnte)? Aktuell sieht es fast so aus, als ob Oracle sich mit Sun (MySQL ausgenommen) die Rosinen aus dem Kuchen gepickt hat und eigentlich selbst noch nicht weiß, was man eigentlich mit MySQL vorhaben könnte. Viel scheint MySQL Oracle also offensichtlich nicht wert zu sein. &#8220;Vielen Dank für die Geringschätzung&#8221;, wird sich der eine oder andere Mitarbeiter da wohl denken.</p>
<p>Klar, umsatztechnisch ist eine MySQL kein Vergleich zu einer IBM DB2, einer Oracle 11g oder sonst etwas und ganz bestimmt muss eine MySQL auch nicht das Mittel der Wahl sein, wenn es um Datenbanken für Webanwendungen geht (das sind, so nebenbei bemerkt, verschiedene Ligen) &#8211; unterm Strich haben wir hier aber ein funktionierendes Unternehmen mit rund 400 Mitarbeitern. Die man im Unklaren darüber lässt, was man eigentlich mit ihnen vorhat, die man fast als Sündenbock dastehen lässt, nach dem Motto &#8220;nur weil die EU die Sache mit Euch jetzt prüfen muss, verliert Sun monatlich 100 Millionen US-Dollar zusätzlich und unzählige Jobs&#8221;. Da wird MySQL doch wohl nicht nur ein billiges Mittel zum Zweck sein, das vorgeschoben wird, um die beginnende Konsolidierung mit Sun zu rechtfertigen?</p>
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		<title>Die Sonne scheint! Der reine Abgrund mit Sun!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 21:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[mysql]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[sun]]></category>

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		<description><![CDATA[Nanu, was ist denn da passiert? Suns Aktien liegen mittlerweile auf einem rekordverdächtigen 5-Jahres-Tief. Da frage ich mich natürlich, was schief gelaufen ist? Nachdem unter Jonathan Schwartz (aktuell CIO bei Sun Microsystems) alle Zeichen auf Open Source stehen, hätte man &#8230; <a class="more-link" href="http://robsblog.de/2008/07/der-reine-abgrund/">Continue reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nanu, was ist denn da passiert? Suns Aktien liegen mittlerweile auf einem rekordverdächtigen <a href="http://de.finance.yahoo.com/q/bc?s=JAVA&amp;t=5y" target="_blank">5-Jahres-Tief</a>. Da frage ich mich natürlich, was schief gelaufen ist? Nachdem unter <a href="http://www.sun.com/aboutsun/executives/schwartz/bio.jsp" target="_blank">Jonathan Schwartz</a> (aktuell CIO bei Sun Microsystems) alle Zeichen auf Open Source stehen, hätte man als Freidenker einen kometenhaften Aufstieg des Shareholder Value erwarten können. Aber nix is.</p>
<p>Ganz offensichtlich ist &#8220;Open Source&#8221; zwar mittlerweile als Geschäftsmodell anerkannt (Microsoft versucht ja auch mit allen Kräften, <a href="http://port25.technet.com/" target="_blank">das Ruder noch herumzureißen</a>) aber börsen-/aktientechnisch muss das wohl nichts heissen. Da konnte dann offensichtlich auch <a href="http://it-republik.de/php/news/Sun-kauft-MySQL-040632.html" target="_blank">die MySQL-Akquise</a> im Januar nicht helfen. Seit etwa 2007 geht es fast kontinuierlich bergab (und ehrlich gesagt scheint MySQL den Aktionären dabei ziemlich am Interesse vorbei gegangen zu sein).</p>
<p>Da stell ich mir dann doch drei Fragen:</p>
<ol>
<li>Liegt der Verfall daran, <a href="http://it-republik.de/php/news/Das-Ende-von-Java-im-Web!-042275.html" target="_blank">dass Sun das Web verschlafen hat</a>?</li>
<li>Welche Bedeutung hat eigentlich MySQL für Aktionäre?</li>
<li>Welche Bedeutung hat denn nun eigentlich &#8220;Open Source&#8221; (oder &#8220;Closed Source&#8221;), wenn es um die Bewertung eines Unternehmens geht?</li>
</ol>
<p>Und wenn jetzt selbst eine milliardenschwere MySQL-Akquise keinen wesentlichen (rettenden) Einfluß auf den Aktuienkurs mehr hat, wie will Sun das Ruder dann noch herumreißen?</p>
<p>Mehr dazu ab Montag, wenn ich einige dieser Fragen Herrn Meyen, Chefredakteur des Java Magazins, stellen konnte. Bis dahin, <a href="http://video.google.de/videoplay?docid=-8775594819230879337" target="_blank">Feur Frei!</a> für Kommentare und Anmerkungen zum Thema&#8230;</p>
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		<title>Sun kauft MySQL</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 15:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[jonathan schwartz]]></category>
		<category><![CDATA[mysql]]></category>
		<category><![CDATA[open source]]></category>
		<category><![CDATA[sun]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hat sich Sun ganz überraschend MySQL unter die Finger gerissen. Zum Einen, weil man bei Kundengesprächen gespürt haben will, dass eben Unternehmen bei solchen Open-Source-Geschichten eher zurückhaltend sind, wenn kein großer kommerzieller Support dahinter stehe, so Jonathan Schwartz (CEO &#8230; <a class="more-link" href="http://robsblog.de/2008/01/sun-kauft-mysql/">Continue reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat sich Sun ganz überraschend MySQL <a href="http://it-republik.de/jaxenter/news/Sun-kauft-MySQL-040632.html" target="_blank">unter die Finger gerissen</a>. Zum Einen, weil man bei Kundengesprächen gespürt haben will, dass eben Unternehmen bei solchen Open-Source-Geschichten eher zurückhaltend sind, wenn kein großer kommerzieller Support dahinter stehe, so Jonathan Schwartz (CEO bei Sun) <a href="http://blogs.sun.com/jonathan/entry/winds_of_change_are_blowing" target="_blank">in seinem Blog</a>.</p>
<p>Nun gut, Support hat man bei MySQL sicherlich bekommen können – mit Sun soll dieser aber noch deutlich weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig hat sich Sun mit der Akquise der laut Unternehmensangaben am stärksten wachsenden Open-Source-Datenbank weltweit ein großes Stückchen vom Datenbanken-Markt einverleibt. Satte 800 Millionen US-Dollar wird man cash für die MySQL-Aktien hinblättern.</p>
<p>Lasst mich kurz Jonathan zitieren:</p>
<blockquote><p>Until now, no platform vendor has assembled all the core elements of a completely open source operating system for the internet. No company has been able to deliver a comprehensive alternative to the leading proprietary OS. With this acquisition, we will have done just that &#8211; positioned Sun at the center of the web [...].</p></blockquote>
<p>Das wird spannend, wenn Kunden jetzt ihre Anwendungen, Webdienste, was auch immer mit einem Angebot &#8220;aus einer Hand&#8221; realisieren können. Oder gibt es MySQL künftig nur noch im Paket mit Solaris? ;-)</p>
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