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Linux auf INTELLIBOOK einrichten

29
Sep
2009
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Update: Weitere Artikel rund um das Netbook unter Erste Eindrücke vom Netbookintellibook FAQ und – ganz frisch – unter intellibook FAQ, Teil 2.

Den Klicks nach stößt unser INTELLIBOOK auf reges Interesse. Wer das Netbook allerdings “nur so” erwirbt, bekommt erst einmal ein nur die Hardware, ohne Betriebssystem. Jetzt kann man wohl davon ausgehen, dass es in der Mehrheit Entwickler sind, die sich unser Netbook zulegen, aber zum einen muss man das nicht und zum anderen kann es nie schaden trotzdem darüber zu schreiben – wie man eine Linuxdistribution seiner Wahl bootbar auf einen USB-Stick bekommt. Denn das ist die Voraussetzung, um das System auf einem Netbook ohne CD-Laufwerk installiert zu bekommen (ja, es gibt auch noch andere Möglichkeiten, ich konzentriere mich hier auf die Variante mit dem USB-Stick).

Mit GUI: Windows und Linux

Wer noch auf einen Rechner mit Windows zugreifen kann, hat es gefühlt am leichtesten, da man hier auf grafisch gestützte Tools zurückgreifen kann. In unserem Fall empfehle ich das Tool UNetbootin von Geza Kovacs:

  • UNetbootin herunterladen, installieren und starten
  • gewünschte Linux-Distribution als Image (.img) herunterladen oder direkt über das UNetbootin-Tool auswählen
  • Ziel auswählen (hier: unser USB-Stick) und die Distribution bootbar installieren lassen

Anschließend sollte das Netbook das neue Betriebssystem direkt vom Stick lesen und installieren können.

Über die Kommandozeile: Mac und Linux

Wer noch echte Handarbeit bevorzugt, oder statt eines PCs einen Apple verwendet, schmurgelt das Image seiner Distribution über die Kommandozeile (sprich, das Terminal) auf den USB-Stick:

  • gewünschte Linux-Distribution als Image (.img) herunterladen (und Speicherort merken)
  • Gerätenummer zum USB-Stick ermitteln (Mac: diskutil list)
  • USB-Stick unmounten (aber nicht herausziehen; Mac: diskutil unmountDisk /dev/disk[Gerätenummer]
  • sudo dd if=/Pfad_zum_Image.img of=/dev/rdiskN bs=1m (mit N = Gerätenummer)
  • USB-Stick auswerfen lassen (Mac: diskutil eject /dev/diskN (mit N = Gerätenummer)

Hier noch einmal zusammengefasst die Beispieleingabe, wie sie bei mir ausgesehen hatte (ist garnicht so kompliziert):

diskutil list
Ergebnis: 3

diskutil unmountDisk /dev/disk3
sudo dd if=/ubuntu.img of=/dev/disk3 bs=1m
diskutil eject /dev/disk3

Und fertig, schon kann vom frisch vorbereiteten USB-Stick gebootet werden. Einen kleinen Tick ausführlicher kann man die Anleitung auch im Ubuntu-Wiki nachlesen.

Ubuntu, Kubuntu, OpenSUSE …

… oder doch Windows oder OpenSolaris – für welches Betriebssystem man sich auf dem Netbook entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Ich selbst habe es mittlerweile mit drei verschiedenen Linux-Distributionen probiert (Ubuntu/Ubuntu Netbook Remix, Kubuntu und Linux Mint). Alle unterstützen die Hardware komplett (spätestens nach einem gründlichen Update). KDE als Desktop macht sich durchaus in Prozessorlast und damit auch Hitzeentwicklung bemerkbar, Gnome ist hier genügsamer (und auf modische Showeffekte muss man hier auch nicht verzichten). Aktuell bevorzuge ich persönlich Linux Mint als Distribution, die mit kleineren Detailverbesserungen und umfassenden Multimedia-Support (out-of-the-box) aufwartet – wenn auch mithilfe proprietärer Zusätze.

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