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INTELLIBOOK: Erste Eindrücke vom Netbook aus dem S&S Verlag

24
Sep
2009
27

Update: Weitere Artikel zum Netbook unter Linux auf INTELLIBOOK einrichtenintellibook FAQ und – ganz frisch – unter intellibook FAQ, Teil 2.

Gestern landete also unser neues Netbook auf meinem Schreibtisch, wohl die erste Hardware, die wir in unserem Verlagsportfolio haben werden. Das INTELLIBOOK (so der Name; ich werde im folgenden aber besser bei Netbook bleiben, Großbuchstaben brennen so in den Augen) dient im Wesentlichen als Träger für unsere AIR-Anwendung (zu finden auch unter intellibook.de), über die man künftig einzelne Artikel oder auch ganze Magazine wird beziehen können (mehr dazu später). Zum anderen ist es auch “einfach nur” ein Netbook, das man kaufen, oder zum Beispiel als Bonus für den Super Conference Pass unserer nächsten IPC abstauben kann. Die Eckdaten sind zeitgemäß, wenn auch nicht revolutionär: Intel Atom-Prozessor mit 1,6 GHz, 1 GB RAM, 160 GB Festplattenspeicher, 10-Zoll-Bildschirm (nicht ganz matt, aber auch kein kompletter Spiegel à la MacBook; mit guter Leuchtstärke und 1024 mal 600 Pixel Auflösung).

Auspacken

Frisch ausgepackt hat man zunächst alle wichtigen Einzelteile vor sich. Netbook, Akku, Ladegerät, Handbuch und Treiber-CD. Letztere darf man getrost vernachlässigen – das Netbook kommt ohne CD-Laufwerk daher. An der Stelle auch ein paar Hinweise, die auf der Produktpremiere im Rahmen der BASTA!-Konferenz wohl missverstanden wurden:

  • Kaufversion kommt ohne installiertes Betriebssystem.
  • Version für Abonnenten soll ohne Aufpreis ein Ubuntu vorinstalliert haben, gegen Aufpreis steht wohl auch ein System aus Redmond zur Verfügung. Leider gibt es keine Option für ein System aus Cupertino;-)
  • Die Super-Conference-Pass-Edition wird ebenfalls Ubuntu vorinstalliert haben.
  • Das Netbook hat kein CD-Laufwerk.

Beim Zusammenstecken der Komponenten fällt zunächst ein im Akkuslot versteckter Schacht für eine SIM-Karte auf. Ob die Hardware entsprechend beschaltet ist, oder ob das nur ein Dummy aus der Produktion ist, kann ich jedoch nicht sagen.

 

 

Versteckter Schacht für eine SIM-Karte hinter dem Akku

Versteckter Schacht für eine SIM-Karte im Slot für den Akku

 

Neben dem SIM-Slot lassen sich alle weiteren Anschlüsse an einer Hand abzählen (wenn man sechs Finger hat). Der Screenshot zeigt es am besten:

 

 

Anschlussmöglichkeit: Strom, Ethernet, 2x USB, VGA, ein Kartenleser und je eine in/out-Buchse für Audio

Anschlussmöglichkeit: Strom, Ethernet, 2x USB, VGA, ein Kartenleser und je eine in/out-Buchse für Audio

 

Alles recht überschaubar, aber für ein Netbook wohl auch völlig ausreichend.

Installation

Bei meiner Variante muss es sich um die Verkaufsversion gehandelt haben – kein Betriebssystem vorinstalliert. Das hatte zur Folge, dass ich Entsprechendes bootbar auf einen USB-Stick bekommen musste. Aus Bequemlichkeit viel die Wahl auf Ubuntu Netbook Remix, das liegt bereits in einer passenden Image-Datei vor. Leider ist es mit einem einfachen Kopieren auf den Stick nicht getan. Zum Glück gibt es aber eine einfache Anleitung (vorausgesetzt, man hat einen betriebsfähigen Rechner zur Hand).

Positiv: Die Installation ist nach rund 20 Minuten bereits abgeschlossen! So schnell war nicht einmal Snow Leopard auf meinem MacBook Pro. Kleiner Haken: Das Ubuntu Netbook Remix muss in der vorliegenden Version erst noch geupdated werden, bevor alles richtig rund läuft (und zum Beispiel die im Netbook eingebaute Webcam erkannt wird). Und das Update schlägt mit gut einer Stunde extra zu Buche. Immerhin wird WLAN out-of-the-box unterstützt, was unter Ubuntu nicht mit jedem Chipsatz selbstverständlich ist.

Feintuning

Nachdem wir alles zum Laufen gebracht haben, können wir uns ans Feintunig machen. Das Netbook Remix präsentiert sich standardmäßig mit einem speziellen Startbildschirm – praktisch, aber hässlich. Zum Glück ist auch ein Ubuntu noch ein Linux, man kann also alles recht individuell anpassen.

 

 

Was noch fehlt wird einfach nachinstalliert.

Was noch fehlt wird einfach nachinstalliert.

 

Da wir vor allem ja auch unseren AIR-Client für den Zugriff auf die besten PHP Magazine, die je erschienen sind, einrichten wollen, laden wir uns die entsprechende Datei von intellibook.de herunter. Ggf. werden wir dabei zunächst aufgefordert, einen aktuellen Flashplayer zu installieren. Sollte auch kein Problem sein – entweder über die Ubuntu-Paketverwaltung oder über adobe.de. Bei der Gelegenheit installieren wir auch gleich den Adobe Reader (denn aus unerfindlichen Gründen setzt unser AIR-Client genau diesen voraus. Und nein, ein anderer PDF-Betrachter wird nicht akzeptiert).

 

 

Geschafft: Unser Adobe AIR-basierter Client läuft.

Geschafft: Unser Adobe AIR-basierter Client läuft.

 

Die Adobe-AIR-Anwendung zeigt die gebuchten Produkte (im Screenshot das dot.NET Magazin; später stehen auch das Java Magazin und natürlich auch das PHP Magazin zur Verfügung) sowie weitere Informationen an. Über die eingebaute Suchfunktion sollen sich Fachartikel oder auch News gezielt finden und Ergebnisse sich über die Tagcloud weiter verfeinern lassen. Artikel werden dabei über den Client als PDF abgerufen und im Adobe Reader geöffnet. Das funktioniert sogar ziemlich zügig; als PDF-Betrachter ist das Netbook durchaus tauglich. Über den Umweg über den Reader lassen sich die PDFs auch anstandslos speichern – das sollte man auch erwarten können, immerhin hat man als Leser für die Artikel gezahlt.

Fazit

Das Gerät an sich macht einen soliden Eindruck. Dabei muss ich einräumen, dass ich persönlich Netbooks an sich sehr fragwürdig finde; für “in die Tasche stecken” sind sie zu groß (das können iPhone oder Nokias N900 besser), für einen ordentlichen Auftritt à la MacBook (Air) leisten und bieten sie zu wenig. Aber das muss wohl jeder für sich entscheiden.

Der AIR-Client für den Zugriff auf unser Verlagsangebot geht in Ordnung. Das Menü für die Optionen ist (besonders auf dem INTELLIBOOK) viel zu winzig in der Ecke versteckt; und dass ausschließlich der Adobe Reader als PDF-Betrachter erforderlich ist, ist zumindest fragwürdig. Die Möglichkeit aber, per Tagcloud und Suchfunktion durch sämtliche Artikel scannen zu können, ist fantastisch. Ich denke, das ist wirklich ein Feature, das sich die meisten Leser immer schon gewünscht haben. Und dass sich die Artikel auch gleich komplett auf Platte oder USB-Stick speichern lassen – perfekt. Dass der Client im Detail noch schwächelt, will ich nicht unterschlagen, das mag aber auch an der Beta-Version liegen, die hoffentlich bis zum Launch der IPC 2009 noch gefixt wird (in jedem Fall soll der Client kontinuierlich weiterentwickelt werden).

Am Netbook selbst gibt es, wie gesagt, nicht wirklich etwas auszusetzen. MacBook-User gruselt es natürlich, aber (mit Ausnahme der nicht vorhandenen Multitouch-Funktionalität) ist das Gerät auf einem zurzeit aktuellem Stand der Technik, die Hardware scheint im ersten Test zügig mit allen Anforderungen zurecht zu kommen, die Akkulaufzeit liegt in der Praxis (Displayhelligkeit auf Maximum, WLAN aktiviert und Ubuntu-Updateprozess inbegriffen) bei rund 5  Stunden. Soweit es Ubuntu betrifft (mit Windows habe ich es noch nicht ausprobieren können) wird die Hardware auch komplett unterstützt (inkl. WLAN, Webcam und Audio). Teilnehmer der BASTA!-Konferenz (auf der das Netbook erstmals vorgestellt wurde) berichteten, dass das Gerät unter Vista etwas Hitze entwickelt. Unter Ubuntu kann ich aus eigener Erfahrung nur berichten, dass das Netbook unter Last warm werden kann. Dabei lässt es sich aber jederzeit noch in der Hand halten – kein Vergleich also zu dem BBQ, dass ein aktuelles MacBook Pro veranstalten kann;-) Im normalen Betrieb verhält sich das Netbook mir gegenüber zahm. Ob Ubuntu auf dem Gerät als Betriebsystem besser geeignet ist als Windows Vista kann ich nach so kurzer Zeit allerdings nicht beurteilen.

Ob das einem unser INTELLIBOOK 300 (oder in Verbindung mit einem Magazin-Abonnement 200) Euro wert ist, muss jeder für sich abwägen. Ich selbst stehe auf die Kombination MacBook Pro und Nokia N900 – beides allerdings auch wesentlich kostspieliger. Als 3-Tage-Konferenzteilnehmer würde ich das Angebot jedoch jederzeit mitnehmen. Ein cooleres Spielzeug kann man sich als Goodie eigentlich nicht wünschen;-)

Sorgen, Nöte, Anträge

Soweit also meine ersten Eindrücke. Falls es noch Fragen oder Anmerkungen zum INTELLIBOOK oder unserem Adobe-AIR-Client für den Zugriff auf die Verlagsinhalte gibt: Hier im Blog gibt es eine fantastische Kommentarfunktion;-) Und natürlich auch weiterführende Links zur Kontaktaufnahme.

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Schon 27 Antworten zu INTELLIBOOK: Erste Eindrücke vom Netbook aus dem S&S Verlag. - Gib einen Kommentar ab.

  1. Daniel

    Hallo
    Ich habe meinen IntelliBook an der EKON erhalten.
    Bei mir war Win-XP vorinstalliert. Gerne würde ich nun auf über eine SD-Karte ein Ubuntu starten.
    Ich habe mir bereits ein “ubuntu-9.04-netbook-remix-i386.img” heruntergeladen.
    Wie bitte muss ich das BIOS anpassen, dass ich IntelliBook von der Karte booten kann ? (bootreinenfolge)

  2. Robert

    Hi Daniel,

    hab das Gerät leider im Büro liegen lassen, daher kann ich erst morgen mehr zum Booten über SD-Karte sagen. Falls du auch einen USB-Stick zur Hand hast, hab ich dazu im Blog den Beitrag Linux auf INTELLIBOOK einrichten.

    Damit das Gerät anschließend auch vom Stick bootet, gelangst du direkt nach dem Einschalten über die F2-Taste ins Bios, wo du die Bootreihenfolge ändern musst.

    Sofern das Gerät das Booten auch über die SD-Karte erlaubt (habe ich selbst leider noch nicht ausprobiert) und du dein Ubuntu (wie in der Kurzanleitung gezeigt) bootbar gespeichert hast, sollte es eigentlich funktionieren. Wenn dein XP noch aktiv ist, kann ich für das “Ubuntu bootbar auf Stick speichern” wie im Link oben angesprochen, das Tool UNetbootin empfehlen.

    Werd mir morgen mal anschauen, wie es mit dem Support für den SD-Kartenslot aussieht.

  3. Thorsten

    Auf ein Netbook hat aber Apple doch noch gar keine Antwort.
    Du kannst ja nicht sagen, dass Mac User dem Netbook ein MacBook Air vorziehen würden… das sind mal eben 1100€ Unterschied. Das ist so, als würde ich behaupten, dass die meisten Leute statt einem 20″ Wohnmobilfernseher lieber ein 42″ TV Gerät zu hause stehen haben möchten. Ich habe ein Netbook, weil es günstig ist und weil ich es nicht hüten muss wie meinen Augapfel oder mein 2000€ Dell Notebook.

  4. Robert

    Hi Thorsten,

    damit hast du auch Recht. Daher räume ich auch gerne ein, dass jeder die Entscheidung für sich abwägen muss. Mir ganz persönlich sind die Netbooks eigentlich schon zu nah an den Smartphones (oder die neuen Smartphones nah dran an den Netbooks), so dass ich nicht ganz überzeugt bin, ob ich diese immer kleiner werdende Nische wirklich mit einem Netbook besetzen will. Die Frage stellt sich aber natürlich auch nur dann, wenn ich schon ein Smartphone und ein Notebook habe – wenn nicht, mag sich die Anschaffung eines Netbooks schon sehr viel eher lohnen.

    Dann gilt ganz klar: Netbooks sind günstig und sie sind praktisch.

  5. Stefan

    Hallo,

    ich hab das klein Ding eben an der webtech bekommen und hatte als Unbuntu Jünger natürlich grosse Freude das genau eben dieses vorinstalliert ist. Bin auch sonst recht zufrieden mit dem Ding. Die einzigen Probleme sehe ich bei der Tastatur die teilweise zweimal aufgefordert werden muss einen Buchstaben zu schreiben und die Webcam die ich trotz Update nicht zum laufen bringe (Hast du möglicherweise noch ‘n Tipp?).

    Ansonsten macht es mir wirklich Freude.

    Grüsse aus Karlsruhe
    Steff

  6. Lukas

    Moin Moin. Bin gestern – leider früher als geplant – von der WebTech heim gefahren und bin nach bischen Spielen mit dem Netbook aufs Selbe wie Steff gestoßen. Die Webcam funktioniert nicht. Sowohl mit (K)Ubuntu Netbook Remix, als auch unter Debian Squeeze. Die Hardware scheint nicht mal gefunden zu werden. Ein eingebauter Dummy?
    Was mich auch interessieren würde Robert, wie kommst Du auf die so lange Akkulaufzeit? Bei aler Anstrengung komme ich selbst bei abedunkeltem Bildschirm, aktiviertem WLAN und Surfen im Netz auf etwas über zwei Stunden. Gibts die Geräte vielleicht mit verschiedenen Akkus? Leider gibt es zum Intellibook nicht viel im Netz zu finden. :(

    Gruß,

    Lukas

  7. Robert

    Hallo,

    bin selbst gerade erst von der IPC zurückgekommen, werde mir beide Sachen gleich noch einmal ansehen. Die Kamera wurde bei mir noch erkannt, allerdings hatte ich zunächst Ubuntu 9.04 installiert gehabt (zuerst als Netbook-Remix, dann als Linux Mint, später auch mal als Moblin-Remix – jeweils allerdings als komplette Neuinstallation), hier wurde die Kamera problemlos erkannt (wobei es allerdings ein paar Sekunden dauerte, bis sie auch aktiv war).

    Ob es bei den Akkus verschiedene Modelle gibt, kann ich nicht sagen (mir aber auch nicht vorstellen). Ich werd das Gerät noch einmal anwerfen (auch, um das alles mal mit Ubuntu 9.10 auszutesten).

    Nebenbei: Wenn man den Akku rausnimmt, gibt es Hinweise zum Hersteller. Demnach haben wir hier ein (wusste ich bis eben selbst nicht;-) Clevo 810L vor uns.

    Zur Laufzeit und der Kamera meld ich mich noch einmal.

  8. Daniel

    Hallo,

    habe auf der IPC (war mit meinen 21 Jahren meine erste aber hoffentlich nicht meine letzte Konferenz dieser art, war echt interessant!!) auch mein Intellibook erhalten und kann das mit der Akkulauftzeit und der Kamera auch nur bestätigen.

    Habe mir den Akku mal angeschaut, er ist mal wie auf der Homepage von Clevo mit den 26.27WH ausgezeichnet und sollte eigentlich mehr hergeben.

    Mir ist jedoch auch aufgefallen, das wenn ich das Netbook einfach so stehen lassen ohne etwas daran zu tun (auch keine Updates am laufen etc pp), er ziemlich oft – alle 20-30 Sekunden rum – die Festplatte anlaufen lässt für einige Zeit, diese dann wieder abschaltet und nach einer halben Minute das gleiche Spiel. Kann es vielleicht einfach sein das die Stromsparfunktionen in Ubuntu 9.10 NetbookRemix nen kleinen Macken haben? Bin jetzt gerade dabei 9.10 komplett neu zu installieren, und wenn da das gleiche Ergebnis bei rauskommt werd ich mal ne ältere Version ausprobieren!

    Gruß Daniel

  9. Jan

    Hallo!

    Ich habe auch das Intelllibook von der IPC. Leider funktioniert das WLAN bei mir nicht?! Er zeigt zwar an, dass es aktiv ist, findet aber keine Netze. Kann man da was machen?

    Viele Grüße

    Jan

  10. Jan

    Geht jetzt doch. Wenn man gefühlte 30 Mal mittels Fn und F11 hin und herschaltet und zwischendurch immer mal wieder im Netzwerkmanager das WLAN deaktiviert und wieder aktiviert, geht es irgendwann. Leider findet er nicht alle Softwarequellen und das Problem mit der Kamera tritt auch hier auf …

  11. Stefan

    Das Problem mit den Softwarequellen hatte ich auch. Muste aber nur in der Synaptic Paketverwaltung die Paketinformationen neu laden (Strg+R)

    Ich hab mittlerweile auch schon Ubuntu 9.10 drauf. Das Problem mit der Kamera ist aber immer noch da. Ist eigentlich ja auch logisch, da beim Netbook Remix glaub nur der Desktop für die kleine Auflösung gepimmt ist.

    Möglicherweise bringt das Mint wirklich die Lösung. Obwohl es ja auch Ubuntu ist, sind da alle Sachen, die man so für Multimedia braucht schon mit dabei.

    Das mit dem Clevo 810L ist auch ein wirklich guter Ansatz. Wirklich clever hinter dem Akku zu schauen!

    Meld mich wieder wenn ich mehr weiss…

    Gruss
    Stefan

  12. Stefan

    Hallo zusammen,

    obwohl die Kamera am USB-Port bekannt ist (zu überprüfen mit sudo lsusb -v -d 5986:0241) und ich die neuste Version von UVCVideo gezogen (http://linux-uvc.berlios.de) und “gemaked” hab, will die Kamera nicht funktionieren (die Bison mit der Kennung 5986:0241 soll aber von UVCVideo unterstützt sein).

    Hat noch wer ‘ne Idee?

    Gruss Stefan

  13. Robert

    Das ist interessant. Bei mir ist mit 5986:0200 eine OrbiCam von Acer verbaut (auch von Bison Electronics, aber ein anderes Modell). Damit steht wohl fest, dass die Geräte nicht so ganz baugleich sind. So ein Mist.

  14. Heiner

    bei mir lief WLAN, UMTS und Webcam nicht. Auch das Mikro machte Probleme. Nachdem ich Windows7 und die XP Treiber im Kompatibilitätsmodus installiert habe, funktioniert wenigstens die WebCam, alles andere immer noch nicht.

    Wisst Ihr den Hersteller des Intellibooks und eine Quelle für Windows7-Treiber?

    Danke für ne Antwort

  15. Robert

    Hallo Heiner,

    über den Hersteller hatte ich hier schon etwas geschrieben; das Netbook kommt von Clevo und ist ein M810L. Die von Clevo bereitgestellten Treiber (Windows XP, Vista und 7) gibt es auf Clevos Downloadseiten. Als Modell das M810L aus der Liste auswählen und bei der Treiberauswahl ALL – anschließend bekommst du eine entsprechende Übersicht zum Modell.

    Eventuell kann dir aber auch unser offizieller Support (info@intellibook.de oder die FAQ von intellibook.de) weiterhelfen. Die Kollegen vertreiben das Modell und können dir bestimmt mehr sagen.

  16. Heiner

    super. vielen dank!

  17. Heiner

    das mit den treibern hat einwandfrei geklappt. nur 3G bekomme ich mit allen 3 varianten nicht zum laufen. es kommt immer nur “kein gerät gefunden”. hat einer von euch die gleichen probleme?
    zusätzlich sind im gerätemanager noch 2 Baisgeräte nicht betriebsbereit. wenn man nur immer wüsste was das für geräte sein sollen….

    kann mir von euch noch einmal helfen?

  18. Robert

    Gute Frage… Wie ist denn 3G zu verstehen – über einen angeschlossenen UMTS-Stick, oder über den eingebauten Kartenschacht hinter dem Akku? Ob letzterer bei den Geräten schon freigeschaltet ist oder nur ein Appendix am Motherboard, kann ich nicht sagen. Da in den Hardwaredaten nichts dazu angegeben ist, tippe ich mal, der Kartenslot ist schlicht ohne Funktion. Falls du es über einen UMTS-Stick probierst, sollte man es eigentlich in Gang bekommen können.

    Was die anderen Geräte im Gerätemanager betrifft, kann ich auch nicht mehr sagen. Wird etwas sein, für das Windows7 noch keine Treiber hat. Vielleicht der Kartenleser an der Vorderseite?

  19. Heiner

    ich meine den kartenschacht hinter dem akku. die anderen geräte habe ich jetzt mit den aktuellen chipset-windows7-treiber aktivieren können. es waren interne bauteile.
    der 3G kartenschacht ist mal im handbuch beschrieben um es einsetzen zu können. mit dem aktuellem modemtreiber und der mitgelieferten software hoffe ich das jetzt hinzubekommen.

  20. Michael

    @heiner:

    De Kartenschacht unter dem Akku hat keine Funktion. Habe gestern auf der Jax Masoud Kamali, den Chef von S&S gefragt.

    Bei mir wird Bluetooth und Camera vom eingebauten Ubuntu nicht erkannt.

  21. peter

    hallo zusammen!

    ich würde mein intellibook gerne upgraden und der beschreibung auf http://intellibook.de/dasintellibook soll es möglich sein die platte zu tauschen und mehr ram reinzustecken.

    wo? ich sehe nur eine öffnung im gehäuse (rechts vorne), weiß aber auch nicht wie diese aufgeht (gewalt?)…

    danke

  22. Robert

    Hallo,

    zunächst zur Festplatte. Ich zitiere mich mal kurz:

    Jedenfalls ist es mir gelungen, eine Hälfte der Kappe abzurupfen. Und tatsächlich, dort schlägt das Herz einer 2,5-Zoll-Festplatte. Kleiner Tipp: MACHT DAS NICHT NACH! Die Kappe bekommt man nämlich nicht mehr ohne weiteres wieder an ihren ursprünglichen Platz …

    Die Kappe habe ich also abbekommen, dabei ist dummerweise die Aufhängung gerissen. Dazu reiche ich gleich noch ein Foto nach;-)

    Und wo man an den Speicher kommen soll, ist mir selbst auch ein Rätsel. Ich fürchte fast, dass die Kollegen, die das Netbook betreuen, die Tabelle, die ich vom Hersteller verlinkt habe, schlicht falsch interpretiert haben.

    In der Tabelle ist davon die Rede, dass das Netbook über Expandable memory up to 2GB verfügt. Das ist aber wahrscheinlich die Angabe des Zulieferers – das Endkunden den Speicher wechseln können, davon ist nicht die Rede. Das Gleiche, wie mit dem 3G-Kartenslot (den Clevo halt nur dann verbaut, wenn der Widerverkäufer – hier der Verlag – das auch ordert).

    Ich kann nur empfehlen, den Kollegen mal auf die Finger zu klopfen; werde ich morgen ebenfalls machen.

  23. Robert

    So, da sich zur Konferenzzeit (immer dann, wenn viele Netbooks unter die Leute gebracht werden) die Anfragen häufen, habe ich den aktuellen Stand der Dinge in einem neuen Artikel hier im Blog zusammengefasst.

  24. Stefan

    Bei mir läuft die Webcam jetzt. Ich hatte das Intellibook bei der Rezeption abgegeben und der Intellibook Verantwortliche (Masoud Kamali?) sagte, er habe einen anderen Treiber nachinstalliert.

    Ich habe aber noch Probleme mit Sound – beim Booten ertönt es aus den Lautsprechern, aber im Betrieb tut sich nichts.

    Bluetooth hat möglicherweise auch noch Macken. Da schlug ein erster Test mit Bluetooth-Headset fehl.

  25. Gerd

    Ich habe unter
    http://weijoewang.blogspot.com/2009/10/standard-linux-uvcvideo-doesnt-work-for.html
    einen Hack für uvcvideo gefunden. Wenn man den durchzieht funktioniert die Kamera.

  26. Mark

    Was soll den daran schon toll sein?? Ein einstmals komplettes übersichtliches Heft zerstückelt in einzelne Artikel, ohne Übersicht. Natürlich darf die ‘trendy’ Wolke nicht fehlern … Meiner Ansicht nach so nutzlos wie nur irgendwas.
    Ein komplettes PDF File pro Heft ist weitaus besser und es gibt doch schon etliche Viewer!

    • Robert

      Hi Mark,

      hm, ich tippe mal du beziehst dich in erster Linie auf die auf Adobe Air basierende Anwendung für den Zugriff auf die PDF-Artikel. Die Netbooks und die Air-Anwendung haben ja dummerweise den gleichen Namen.

      Was die Kritik betrifft, würde ich dir mal spontan Recht geben – um nur ein paar einzelne PDFs zum Download anzubieten, hätte es eine schlichte Webanwendung sicherlich ebenso gut getan (wäre sogar plattformübergreifend). Warum man sich mit der sehr rudimentären Variante jetzt zufriedengibt, kann ich dir leider nicht beantworten. Mit der Frage wärst du aber direkt beim Verlag oder der Serviceadresse unter intellibook.de auch besser aufgehoben.

      Ein komplettes PDF würde ich in jedem Fall auch selbst begrüßen, es würde sogar weniger Areit machen – für den Druck werden entsprechende Dateien ja eh erstellt. Noch etwas die Dateigröße optimieren, Wasserzeichen hinzu und fertig.

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